ROG 26 · RheinbachTag des offenen Gewerbegebiets · 9. Oktober 2026 · 15–21 Uhr
Softwareengineering 2.0
Autonome Entwicklerteams, live erlebt. Sie sagen, was gebaut werden soll — ein Team aus sieben KI-Agenten nimmt den Auftrag an, entwirft, gestaltet, programmiert, prüft und veröffentlicht das Minitool vor Ihren Augen. Kein Werkzeug, das unterstützt, sondern ein Team, das liefert.
Auftragskonsole
Hier beginnt alles: ein neues Minitool anlegen, in eigenen Worten beschreiben, später Änderungen wünschen — wie ein Gespräch mit dem Team.
Bildschirm 2 · TouchscreenMaschinenraum
Der Blick hinter die Kulissen: die Agenten bei der Arbeit, die Auftragsliste, der App Launcher mit jedem fertigen Minitool — und das Fenster, in dem es läuft.
Das Team
- 1Product OwnerAuftrag & Akzeptanz
nimmt den Zettel vom Board, entscheidet, schreibt User Story und Akzeptanzkriterien.
- 2ArchitektinKonzept & Bauplan
gibt dem Minitool Namen und Icon und schreibt den Bauplan für den Entwickler.
- 3UX & GestaltungDesignbrief
legt Farben, Aufbau und Bedienung fest — parallel zur Architektin.
- 4EntwicklerUmsetzung
schreibt die Anwendung als eine einzige HTML-Datei.
- 5SicherheitRegelprüfung
prüft den Code gegen die Sandbox-Regeln: kein Netz, kein Speicher, nichts Externes.
- 6PrüferinReview & Qualität
prüft gegen Bauplan und Akzeptanzkriterien, schickt zur Nacharbeit, wenn nötig.
- 7BetriebFreigabe & Deployment
veröffentlicht die Fassung im App Launcher.
Governance im Autonomiemodus: Die Agenten arbeiten in klaren Grenzen — der Product Owner lehnt ab, was nicht ins Café passt, die Sicherheit prüft jeden Code regelbasiert gegen die Sandbox, die Prüferin schickt zur Nacharbeit, jedes Minitool läuft isoliert ohne Netzwerkzugriff — und was trotzdem daneben geht, nimmt ein Mensch mit dem Admin-Kennwort wieder aus dem Launcher.